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Spinat-Kartoffeltopf

imageHeute habe ich verschiedene Restgemüse wie Brokkoli, Fenchel und Staudensellerie mit Zwiebel in Kokosöl angedünstet und mit Gemüsebrühe aufgekocht. Als alles gar war, habe ich Hafersahne zugegeben und mit dem Pürierstab daraus eine hellgrüne Cremesuppe gemacht. Darin habe ich nun die kleinen Kartoffelwürfelchen gegart, zum Ende den gehackten frischen Spinat dazugegeben und ihn noch kurz mitköcheln lassen.

Spitzkohl-Gemüsetopf

imageDa ich häufiger nach Eintopf-Rezepten gefragt werde, versuche ich mal wieder, unsere Mittags-Eintöpfe hier vorzustellen. Der heutige Spitzkohl-Topf ist leicht und frühlingshaft, sehr angenehm bei warmem Wetter:

1 rote Zwiebel, 1 Chilischote, 1 Möhre, 3 Kartoffeln, 4 Stangen Staudensellerie, 1 Spitzpaprika, ca. 1 EL Gemüsebrühpulver, 1 Spitzkohl, 1 Bd. Lauchzwiebeln, Salz, Pfeffer, Zucker

Die rote Zwiebel hacken. Die Chilischote fein hacken. Die Möhre und die Kartoffeln schälen und würfeln. Den Staudensellerie in kleine Scheibchen schneiden. Den Spitzpaprika würfeln. In einem Topf Olivenöl erhitzen, Gemüse nach und nach einschichten, Gemüsebrühpulver unterrühren und mit kochendem Wasser aufgießen. Das Gemüse knapp bissfest garen. Den Spitzkohl in Streifen schneiden und kurz mitköcheln. 1 Bd. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und darüberstreuen. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken.

Letscho

imageHeute habe ich Letscho gekocht, ein ungarisches Paprika-Gulasch.

Dafür habe ich Zwiebeln, Knoblauch und Chili in Olivenöl und Margarine angebraten, habe dann Paprika grob gewürfelt hinzugegeben und schließlich enthäutete klein geschnittene Tomaten. Dann habe ich Gemüsebrüh-Pulver, Paprikapulver, Lorbeer und Tomatenmark untergerührt und mit kochendem Wasser aufgegossen. Gewürzt habe ich mit Sambal Oelek, Ahornsirup und Kräutern der Provence. Nebenher habe ich Polenta nach Packungsanweisung gekocht und am Ende kleine Gnocchi davon abgestochen und in das Letscho gegeben.

Zutaten zum Nachkochen für 4 Personen: 1 große Gemüsezwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Paprikaschoten, 3 große fleischige Tomaten, 100 g Maisgrieß (Polenta)

Würziger Weißkohl

imageIch habe Zwiebel und Knoblauch in Sonnenblumenöl und Zwiebelschmelz (veganes Schmalz) braun geröstet, habe reichlich Kohlstreifen hineingegeben (am besten schmeckt der weiche Sommerkohl, den es z.Zt. noch als spitzförmigen Filderkohl gibt) und sofort gesalzen (dann zieht der Kohl Wasser und wird schneller weich), und habe nach und nach geraspelte Möhren und Porreestreifen dazugegeben. Am Ende habe ich Gemüsebrühpulver, Paprika und etwas Harissa untergerührt, mit kochendem Wasser aufgegossen und noch etwas garen lassen. Serviert wird mit Brot und man kann noch etwas frische Petersilie über den Eintopf geben.

Möhren-Sellerie-Kartoffeltopf mit Räuchertofu

IMG_0577Heute habe ich wieder einen Kartoffeltopf gekocht. Frau Schönbach meint: Kartoffeln gehen immer. Und sie hat recht. Ich habe Zwiebeln und etwas Knoblauch in Sonnenblumenöl geröstet, habe dann gewürfelten Räuchertofu dazugegeben und gebräunt. Dann habe ich nach und nach Selleriewürfel, Möhren und Kartoffeln ebenfalls etwas mitgeröstet und schließlich Gemüsebrühpulver untergerührt und mit reichlich kochendem Wasser abgelöscht. Gewürzt habe ich mit einem Lorbeerblatt, Kräutern der Provence, frisch gemahlenem Pfeffer und einem Eßlöffel Senf.

Kartoffelsuppe vegan

imageFür gut 6 Personen: 1 gutes Kilo große Kartoffeln, 4 Möhren, 4 dicke Porreestangen, 3 Petersilienwurzeln, 1 Gemüsezwiebel, Gemüsebrühpulver, 2 Lorbeerblätter, 200 g Champignons, 1 Pckg. Räuchertofu, Sonnenblumenöl, Kräutersalz, 1 Pckg. Hafersahne, Thymian, Pfeffer frisch gemahlen

Kartoffeln waschen und mit Schale kochen. Währenddessen alle Gemüse putzen und kleinschneiden. Zwiebel unter Rühren gut in Sonnenblumenöl anbraten. Porree unterrühren und mitdünsten lassen, dann Petersilienwurzel, und schließlich Möhren. Gemüsebrühpulver und 2 Lorbeerblätter dazugeben, unterrühren und mit 1,5 l kochendem Wasser zum aufgießen.

Daneben in einer großen Pfanne Champignons in Sonnenblumenöl braten, mit Kräutersalz würzen und gewürfelten Räuchertofu dazugeben und etwas mitbraten.

Die weichen Kartoffeln abgießen, pellen und durch die Kartoffelpresse ins Gemüse geben. Die Suppe mit Hafersahne binden und mit dem Handmixer gut verrühren. Mit Thymian und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und die Pilz-Tofumischung obenauf geben.

Indischer Weißkohl

imageIch habe Weißkohl in dünne Streifen geschnitten, Möhren geraspelt und beides in Kokosöl unter Rühren knapp gar gebraten. Dann habe ich Salz untergerührt und alles beiseite gestellt, damit der Kohl Wasser zieht. In einer Pfanne habe ich in etwas Kokosöl Senfsamen platzen lassen, habe gewaschene rote Linsen dazugegeben und unter Rühren gebraten. Gewürzt habe ich mit Curcuma, Currypulver, Garam Masala und Chilipaste. Gehäutete Tomaten habe ich gewürfelt und untergerührt, dann mit Wasser abgelöscht und köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Schließlich habe ich alles unter den Kohl gerührt, habe mit Salz, Ume Su und Ahornsirup abgeschmeckt und noch etwas ziehen lassen. Serviert wird mit frischem Zwiebel-Meterbrot.

Kürbissuppe orange

imageIch habe Gemüsezwiebel und Knoblauch in reichlich Sonnenblumenöl gebraten und habe nach und nach Süsskartoffel, Pastinake und Hokkaidokürbis in Würfeln dazugegeben. Gewürzt habe ich mit Curcuma, Paprika, rotem Thai-Currypulver und Meersalz und habe mit kochendem Wasser aufgegossen. Einen Teil des garen Gemüses habe ich püriert und die Kürbissuppe mit Streifen von frischem Salbei verfeinert.

Wirsingtopf deftig und vegan

imageHeute habe ich Wirsing gekocht – geviertelt ohne Strunk in Salzwasser mit etwas Zucker und einem Spritzer Essig. Daneben habe ich Gemüsezwiebel, Pastinake und Kartoffel gewürfelt und in reichlich Sonnenblumenöl braun gebraten. Gemüsebrühpulver, zerdrückte Wachholderbeeren, weißen Pfeffer, roten Paprika und Muskat habe ich untergerührt und noch kurz mit angeschwitzt. Den Wirsing habe ich knapp gar abgegossen und mit der Hälfte Kochwasser die Zwiebelmischung abgelöscht. Kochen lassen, bis Pastinake und Kartoffel weich sind. Zu einer sämigen Soße pürieren. Den Wirsing in mundgerechte Stücke schneiden und unterheben. Mit Thymian abschmecken.

Zucchini mit Minze

imageUnd wieder koche ich ein Rezept der wunderbaren Anna Lander nach. Um Gemüse so frisch wie möglich zu servieren, habe ich nur Pasta vorgekocht, heute goldgelbe glutenfreie Mais-Fusili. Die stehen warm in einer Thermobox und Gemüse kann ich bei jeder Bestellung frisch zubereiten: Zucchini anschmoren, gelbe Paprika dazu, mit etwas Wasser kurz bißfest kochen, mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Orangensaft und frischer Minze abschmecken und servieren.

Gewürz-Kürbis aus dem Backofen

256px-Squash_(1351012634)Rezept für 2 Personen:

1 Hokkaido-Kürbis, 1 Tasse Olivenöl, 10 frische Salbeiblätter, frische Chillischote, 2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung), 2 Knoblauchzehen, 1/2 TL Salz, 7 getrocknete Datteln, 1 EL grüne Kürbiskerne

Backofen auf 180° vorheizen. Hokkaido gut waschen, achteln und das weiche Innere mitsamt den Kernen entfernen. Kürbisfleisch in dünne Längsstreifen schneiden. Chillischote der Länge nach aufschneiden und je nach gewünschter Schärfe einen Teil der kleinen Kerne entfernen. (Sie können zum Trocknen beiseite gelegt werden und für ein späteres Gericht noch verwendet werden.) Salbeiblätter, Chilli und Knoblauch fein hacken. Zusammen mit der indischen Gewürzmischung, dem Salz und dem Olivenöl in einer Schüssel gut verrühren oder mit einem Pürierstab fein vermahlen. Kürbiskerne hacken, Datteln in Scheibchen schneiden und zusammen mit den Kürbisscheiben auf ein kleines Backblech geben. Die Gewürzöl-Mischung darüber gießen und alles gut vermengen. Nun noch 1 Tasse kochendes Wasser gleichmäßig über dem Gemüse verteilen. Backblech gut mit Alufolie verschließen und bei Umluft-Einstellung etwa 30 Min. backen. Am Ende der Backzeit die Alufolie entfernen und das Kürbisgemüse etwas bräunen lassen. Dazu passt ein frischer Salat und nur bei Extrem-Hunger auch Baguette-Brot.

Veganer Nudelsalat

640px-Fusilli_pastaZutaten:
500 g Fusili, 1 Bund Lauchzwiebeln, 2 Paprikaschoten, 1 Zucchini, 1 EL Olivenöl, 4 Gewürzgurken, 5 Tomaten, Gurken-Essig, frische Kräuter nach Belieben

Zutaten Salat-Remoulade:
200 ml Soja Sahne (z.B. Provamel Soja Cuisine), 1 Glas Zwergenwiese Wiking Senf, 1 EL Ahornsirup, 2 EL Gemüsebrühe Pulver, 100 ml Avocado-Öl, Kräutersalz und frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken

Die Nudeln knapp bißfest kochen, abgießen und abkühlen lassen.

Das besondere dieses Rezeptes ist die vegane Remoulade: Alle Zutaten dafür in einen hohen Rührtopf geben und mit einem Pürierstab zu einer cremigen Remoulade schlagen. (Soja Sahne und essighaltiger Senf verbinden sich ohne allzuviel Öl und vor allem auch ohne leicht verderblichem rohen Ei zu einer wunderbar cremigen Remoulade.) Die fertige Remoulade über die gekochten Nudeln geben und alles verrühren. Wenn das zu trocken ist, mit Gurkenessig verfeinern.

Lauchzwiebeln, Paprika und Zucchini putzen, kleinschneiden und in 1 EL Olivenöl leicht andünsten. Gewürzgurken würfeln. Tomaten überbrühen, abziehen, Kerne entfernen und Fruchtfleisch würfeln. Frische Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Petersilie fein hacken. Alle Gemüsezutaten über die marinierten Nudeln geben und mit Kräutersalz und Pfeffer pikant abschmecken.

Brombeerkuchen – fast vegan

brombeerkuchenDieses Jahr gibt es hier fantastische Brombeeren und ich halte unterwegs gern an, um welche zu pflücken. Damit sie zuhause nicht matschig werden, habe ich jedesmal einen Kuchen davon gebacken. (Gut wäre natürlich auch, sie einzufrieren und für Rote Grütze zu verwenden. Auf der NABU-Seite gibt es weitere Rezept-Ideen.) Weil ich kein Rezept hatte, habe ich improvisiert und das Ergebnis gefällt mir, ist nicht so süss und fast vegan: nur 1 Ei und etwas Butter, alles andere ist pflanzlich.

Zutaten Teig: 250 g Weizen fein gemahlen, 60 g weiche Butter, 3 EL Öl, 1/2 Tasse Wasser, Vollrohrzucker, Salz, Muskat, Koriander

Zutaten Guss: 400 g Seidentofu, 3 EL Vollrohrzucker, abgeriebene Schale einer Zitrone und etwas Saft, 1 gehäufter EL weisses Mandelmus, 1 Ei

Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 1/2 halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Backofen auf 200° vorheizen. Gusszutaten gut mit einem Handmixer oder Pürierstab verrühren.

Den Teig auf Backpapier ausrollen, sodass er auf ein kleines Backblech von 30 x 33 cm passt. Brombeeren darauf verteilen und den Guss darüber verstreichen. 1 – 2 weitere EL Vollrohrzucker in ein kleines Sieb geben und mit Schütteln gleichmässig über dem Kuchen verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 20 Min. im Backofen backen, bis die Oberfläche leicht bräunlich wird, der Guss auch in der Mitte nicht mehr flüssig ist und der Teig am Rand sich fest anfühlt.

Susanne

Grundrezept: Pizza (Menge für ein Blech)

Pizza gehört zu meinen beliebtesten Rezepten zur Resteverwertung. Selbstgemachte Pizza ist außerdem gut vorzubereiten und auch kalt ideal zum Mitnehmen für die schnelle Mittagspause unterwegs.

Pizza dough 1. Der Pizzateig: ½ Beutel Trockenhefe, ½ Becher warmes Wasser, 1 Prise Zucker, 250 g Mehl, Salz, 1 EL Olivenöl

Die Hefe mit etwas Zucker mischen, in Wasser auflösen und 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sie zu schäumen beginnt. Mehl und Salz mischen, das Hefewasser und Öl hinzufügen und gründlich kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ist der Teig krümelig oder zu fest, hilft eine kleine Menge (!) zusätzliches Wasser, ist er klebrig, kann mit Mehl nachgebessert werden.

Tipp: Lässt man den Teig noch 30 Minuten an einem warmen Ort stehen, geht er beim Backen besser auf und die Pizza wird noch knuspriger. Wenn es schnell gehen muss, kann man ihn aber auch gleich auf dem Blech auslegen.

Tomatensauce mit zucchini 18.04.2012 16-23-53 2. Die Tomatensauce: 1 mittelgroße Tomate1 Knoblauchzehe½ Becher Tomatenketchup1 EL Pizzagewürz (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin)Salz, Pfeffer

Alle Zutaten im Mixer zerkleinern. Die Sauce lässt sich nach Belieben variieren: Anstelle der frischen Tomate schmecken auch 1 EL Tomatenmark oder getrocknete Tomaten gut. Die Sauce dünn auf den auf einem Blech ausgelegten Pizzateig streichen.

Tipp: 1 TL gesalzenes Gemüse für Gemüsebrühe passt perfekt als besondere Würze dazu – hier das Rezept!

Mmm...Pizza!! (5457397858)3. Der Belag: 1 Zwiebel200 g Käse (z.B. Mozarella und/oder Gouda), z.B. Pizzagewürz und Olivenöl

Die Zwiebel klein schneiden. Den Käse reiben oder in ganz dünne Scheiben schneiden. Beides auf der Pizza verteilen, mit Pizzagewürz bestreuen und mit wenig Olivenöl beträufeln. Bei 250°C im vorgeheizten Ofen backen, bis die Pizza zu duften beginnt und der Käse Blasen schlägt.

Tipp: Das sind meine absoluten Grundzutaten, wenn der Kühlschrank leer ist. Zur Resteverwertung lässt sich aber fast alles an Gemüse hinzufügen – nur die Mengen nicht übertreiben, sonst wird die Pizza schnell weich und labbrig! Gut passen beispielsweise Tomaten, Champignons, Mais, Brokkoli, Paprika, Zucchini oder Chilischoten. Spinat zunächst in etwas Wasser zusammenfallen lassen. Frische Kräuter wie Basilikum oder Rucola erst nach dem Backen auf die Pizza geben, da sie sonst verbrennen.

Hanna

Grundrezept: Eingesalzenes Gemüse

Zu verwenden wie Gemüsebrühe

Grundrezept Eingesalzenes Gemüse250 g Salz, 1,5 kg Suppengrün, z.B.: Porree, Sellerie, Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Lauchzwiebeln, Kräuter – je nach Verfügbarkeit und Geschmack variierbar

Das Suppengrün putzen und in der Küchenmaschine zerkleinern und mit dem Salz mischen. (Alternativ ohne Küchenmaschine: auf der Gemüsereibe reiben oder fein hacken.) Eine halbe Stunde ziehen lassen, danach evtl. Wasser, das sich oben abgesetzt hat, abgießen. Noch einmal gründlich verrühren, fest in saubere Schraubgläser drücken und gut verschließen.

Das eingesalzene Gemüse kann als Würze für viele Gerichte und genau wie Gemüsebrühpulver verwendet werden. Sparsam dosieren, um das Gericht nicht zu versalzen! Kühl gelagert halten die Gläser mehrere Monate.

Tipp: Nicht so gut passen Zwiebeln oder Knoblauch in das eingesalzene Gemüse, da ihre ätherischen Öle das Aroma stark überlagern.